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Bürgerinformation

Am Donnerstag, 7.12.2017, findet von 18:30 Uhr bis ca. 21:30 Uhr eine Bürgerinformation zum Ausbau des Fernmeldenetzes auf den Gonsbachterrassen durch die Deutsche Telekom statt.

Veranstaltungsort ist die Mensa vom Otto-Schott-Gymnasium, An der Schneiders Mühle 1, 55122 Mainz.

 

Vorschläge der Telekom

Die Situation auf den Gonsbachterrassen, Stand Ende August: Eine Antwort von 1&1/Versatel bezüglich einer Wechselmöglichkeit von Kunden steht noch aus. Die Telekom bietet eine Lösung zur Rufnummernportierung für Kunden, deren Vertrag kurzfristig kündbar ist.

Aktuell können Neukunden noch keinen Anschluss über das Telekom-Festnetz erhalten. Daher wird von Seiten der Telekom die Zwischenlösung mit
T-Mobile(at)Home“ empfohlen.

Wechselkunden außerhalb von Mainz können damit jetzt schon eine Festnetznummer erhalten, über Handy bedienen und später auf das Festnetz portieren lassen.

Wechselkunden aus Mainz können Ihr jetzige Rufnummer „festhalten“, über Handy bedienen und später auf das Festnetz portieren lassen.

Bandbreite ist über Telekom (T-Data Free Card o.ä.) zubuchbar.

Ansprechpartner für diese Kunden ist Herr Gerd Schäfer von der Telekom. Er ist erreichbar unter der E-Mail-Adresse: gerd.schaefer(at)telekom.de.

30.06.2017

Telekom übernimmt das Fernmeldenetz auf den Gonsbachterrassen

Das angekündigte transparente Vergabeverfahren der Mainzer Netze GmbH (MN) für das Fernmeldenetz und das Koaxialkabelnetz auf den Gonsbachterrassen ist zwischenzeitlich durch eine externe Anwaltskanzlei durchgeführt worden. Anstelle der bisherigen Laufzeit von zehn Jahren wurde eine Laufzeit von fünf bis sieben Jahren angestrebt.  Eine Veröffentlichung der Ausschreibung erfolgte im Bundesanzeiger.

Im Ergebnis hat die Deutsche Telekom AG (Telekom) das einzige Angebot zur Übernahme des zurzeit noch von der 1&1 Versatel GmbH (Versatel) betriebenen Fernmeldenetzes abgegeben. Gemäß Vergaberecht erhält sie somit als bester Bieter den Zuschlag. Ab dem 1. Januar 2018 wird die Telekom als neuer Vertragspartner der MN die aktive Technik vor Ort für höhere Bandbreiten ausbauen, das Fernmeldenetz betreiben und darüber Telefonie, Internet und TV für alle Kunden bereitstellen.

Die Telekom bietet ihre standardisierten und im Internet veröffentlichten Dienstleistungen an, so dass eine Bandbreite mit bis zu 50 Megabit pro Sekunde verfügbar sein wird. Auf abweichende Forderungen, Anregungen bzw. Wünsche der MN und des extra installierten Anwohnerbeirats der Gonsbachterrassen ist die Telekom nicht eingegangen.

Aufgrund ihrer marktbeherrschenden Stellung in Deutschland muss die Telekom  allerdings Drittanbietern einen regulierten Zugang zum Netz gewähren. Damit wird für jeden am Fernmeldenetz angeschlossenen Kunden die Möglichkeit bestehen, in Zukunft entweder mit der  Telekom selbst oder einem Drittanbieter, also z.B. auch Versatel, einen Vertrag über Telefonie, Internet und TV abzuschließen. Dabei sind allerdings zunächst die bilateral zwischen Kunde und dem bisherigen Vertragspartner vereinbarten Kündigungsfristen zu beachten.
Insofern empfiehlt die MN den Anwohnern ihre aktuellen Verträge bezüglich des Kündigungstermins zu prüfen und sich Gedanken über den zukünftigen Vertragspartner ab frühestens 01.01.2018 zu machen. Die Versatel hat in einer Bürgerversammlung eine kundenfreundliche Behandlung von Kündigungswünschen zugesagt, was aber von jedem Kunden selbst zu überprüfen wäre, da die MN hier nicht in die bilateral vereinbarten Verträge eingreifen kann.
Zusammen mit dem neuen Betreiber Telekom und  Versatel wird die MN zeitnah den Umschaltvorgang besprechen. Sobald Details zu diesem Umschaltvorgang feststehen, werden wir Sie gemeinsam mit der Telekom informieren.

Für den Betrieb des Koaxialkabelnetzes wurde kein Angebot abgegeben. Die MN wird die weitere Bereitstellung des TV-Signals in der bisherigen Form auch nach dem 01.01.2018 in jedem Fall sicherstellen. Auf dem Verhandlungswege werden alternative  Weiterentwicklungsoptionen angestrebt. Vorrang hat jedoch zunächst die Umstellung des Fernmeldenetzes und die Sicherstellung des bisherigen TV-Signals über das Koaxialkabelnetz.

Zukünftige Breitbandversorgung Gonsbachterrassen – Aktueller Sachstand

Am 16.02.2017 informierte die Mainzer Netze GmH in einer Informationsveranstaltung über die Möglichkeiten der zukünftigen Breitbandnetzversorgung der Gonsbachterrassen. Anlass war, dass die beiden bestehenden 10-Jahres-Verträge mit der Firma 1&1 Versatel GmbH (nachfolgend Versatel) für die Telefon- und Internetversorgung bzw. mit der Firma Werner Redmann Antennentechnik GmbH (nachfolgend Redmann) für die Kabel-TV-Versorgung Ende 2017 enden werden. Um das anstehende Vergabeverfahren transparent zu gestalten, wurde auf Vorschlag der Mainzer Netze GmbH von den TeilnehmerInnen ein Beirat gewählt. Diesem gehören an: Inge Blitz, Stephan Frank, Georg Sillenberg, Marcus Stiehl-Bruch und Stephan Schmidt. (Stephan Schmidt hatte sich im Nachgang zur Informationsveranstaltung der CDU am 20.02.2017 als weiterer Beirat angeboten.)

Am 16.03.2017 und 27.03.2017 fanden die ersten Sitzungen der Mainzer Netze-Vertreter Michael Worch und Markus Schlosser mit diesem Anwohner-Beirat statt.

Nachfolgend der aktuelle Sachstand:

Anschlussfragen

Die Fragen zum Fernmeldenetz und Koax-Netz, die auf der Info-Veranstaltung am 16.02.2017 aufgekommen sind, wurden geklärt. Es stehen definitiv ausreichend Fernmeldeadern zur Versorgung aller Wohnungen in den Gebäuden zur Verfügung. Anders lautende Aussagen der Versatel sind falsch, im Bedarfsfall wird die Mainzer Netze GmbH gerne unterstützen. In jedes Gebäude wurde ein Koax-Anschluss eingezogen. In Ausnahmefällen verfügen mehrere Gebäude über einen gemeinsamen Koax-Anschluss. Die gebäudeinterne Koax-Verkabelungsstruktur für die TV-Versorgung in den jeweiligen Häusern muss ggf. von den BewohnerInnen mit dem Hauseigentümer/Verwalter geprüft werden.